Tacheles zur Saar-LB-Vorstandsneubesetzung

Hier handelt es sich aus meiner Sicht um politische Machtspielchen. Wer die Presse aufmerksam verfolgt hat, erinnert sich: Mit Gunar Feth, der schon als stv. Vorstandsvorsitzender tätig ist, verfügt die Saar-LB über einen qualifizierten Fachmann. Er


Nun haben sich die politischen Machtverhältnisse geändert. Jetzt stellt sich die CDU in der Landesregierung quer. Sie hat einen eigenen Kandidaten für den Vorstandsvorsitz. Es ist Thomas Bretzger. Ob diese Personalie auch ein Thema bei den Koalitionsverhandlungen von SPD und CDU war?

Über viele Jahre wurde die Saar-LB von drei Vorstandsmitgliedern geleitet, die für ein Institut dieser Größe völlig ausreichen. Ein weiteres Vorstandsmitglied wird die Anzahl auf vier Vorstände festschreiben.

Dies entbehrt jeder Vernunft, zumal bei den Mitarbeitern Stellen eingespart werden. Aus meiner Sicht handelte es sich hier jedoch um eine parteipolitische „Retourkutsche“.
Damals bei der Besetzung des Vorstandpostens bei der Sparkasse Saarpfalz gab es ein Machtgerangel zwischen der CDU und der SPD. Gunar Feth wurde von der SPD favorisiert. Die CDU konnte ihren Kandidaten seinerzeit durchbringen, und zwar nach langen politischen „Gefechten“. Das hat die CDU sicher nicht verziehen. Und deshalb stellt sie sich jetzt gegen Gunar Feth. Auch wenn es mehr kostet. Da fehlt offensichtlich die Größe. Die politische Kleinkariertheit dominiert mal wieder. Beschämend, kann ich da nur sagen.

gez. Bernhard Hennrich, Mandelbachtal


(Dies ist ein Leserbrief zu Artikel in der SZ vom 01. Juni 2017
„Neuer Chef der Saar-LB kommt aus dem Norden“)


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Am 17.06.2017 veröffentlicht